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Mittwoch, 31. Juli 2013

Taschenschätzchen

Bei unserem großartigen Ausflug in die Taschenausstellung (zusammen mit Alex), bewunderten wir all die vielen verschiedenen Materialien, Techniken, Formen und Namen.

Eine wahre Fundgrube an Inspiration, wir hatten so viel Spaß und die verrücktesten Einfälle.
Am Ende kaufte ich mir dann noch den Katalog der Ausstellung, denn leider war fotografieren verboten.....doch eine kleine Erinnerung wollte ich mitnehmen.

Zuhause habe ich zwei gut gehütete alte Taschenschätzchen die ich euch dafür zeigen kann...sozusagen mein kleines Privatmuseum;-)
Durch das Buch und die Ausstellung konnte ich die Beiden nun ein wenig genauer Einschätzen.


Dieses gehäkelte Gebilde mit den beiden verrosteten Ringen, ist ein sogenannter Geldstrumpf, darin wurden zwischen 1800 und 1900  Münzen verstaut. 
Diese Beutel wurden gestickt oder gehäkelt, doch vorher musste man die Perlen auffädeln, in der genauen Musterreihenfolge um sie dann nach Musterschrift einzuarbeiten.
An meinem Strumpf befindet sich noch ein Tragegriff. 


Meine zweite Tasche gibt mir schon ehr Rätsel auf...ein Etui aus feinem Leder, fein mit Perlen bestickt, zum Aufklappen. 
Zwei Fächer darin, eines mit Blumen bestickt, darüber Lederklappen, ev. für eine zierliche Brille(?)...seltsam ist die aber die kleine seitliche Klappe....darunter verbirgt sich eine Art Schleifpapier...doch wofür nur ?
Hat jemand eine Idee ??

Die tolle Perlen/Stickmusterei ist jedenfalls ganz und gar zauberhaft und ich schicke herzliche 
Mittwochs-Mustergrüße an Frau Müllerin 
die schon in Museumsvorfreude schwelgt;-)
Da wir nun Ferien haben werde ich nun auch öfter offline sein und den Sommer genießen !

Kommentare:

  1. Du hast ja Schätze!

    Die Ausstellung ist bestimmt interessant. Leider ist München doch weit entfernt.

    Liebe Grüße und einen schönen Sommer
    Nula

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  2. eine taschenausstellung, wie grandios!
    liebe grüße von ulma

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  3. Vielleicht eine GRiffeltascche??? Also für diese Kohlestiffte meine ich, die heisen doch so???

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  4. Oh eine Taschenausstellung. wie gern würde ich da mal scnell hinhüpfen.Voriges Jahr war ich in einem Taschenmuseum in Amsterdam - faszinierend.
    ich könnte mir vorstellen, dass es ein edle Hülle für Stifte bzw.Graphitminen war.man hat viel mehr gezeichnet und das feine Sandpapsier war zum spitz Anschleifen der Minen gedacht. So etwas hatte mein Papa ähnlich.
    Für eine Brille erscheint mir die Hülle zu weich. Augengläser waren kostbar, das hat man stabiler untergbracht, denke ich.
    Aber tolle Stücke, die du hast!!!
    VG kaze

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    1. Liebe Kaze,
      an ein Stifte/Griffelmäppchen hatte ich auch schon gedacht...wahrscheinlich wurde das Täschchen aber nur wenig benutzt, denn das Sandpapier ist nur ein klein wenig grau und die Stecktaschen überhaupt nicht beschmutzt....

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  5. ich habe noch nie daRübeR nachgedacht, abeR welch unfassbaR mühselige aRbeit .... eRst nach musteRwunsch aufzufädeln. und dann veRgisst man vielleicht eine und alles ist hin. schön sind deine taschenfunde dennoch. ganz besondeRs.
    liebe gRüße. käthe.

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  6. beides ganz besonders schöne exemplare!
    dir auch eine schöne sommerpause! lg, mano

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  7. Ach, von dieser Ausstellung hatte ich auch schon gelesen, sehr schön und inspirierend, liegt leider nicht auf der Reiseroute, schöne alte Stickmusterschätzchen, lieben Dank fürs Musterschicken, und liebe Grüße von Michaela

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